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Jurte im Park

10 Jahre Raum 1
1993 – 2003

Auf einer Freifläche im Freizeitpark Kriftel stellte ich eine original mongolische Jurte auf. Gefertigt aus Holz, Filz und Leder ist sie die traditionelle Behausung nomadisierender Steppenvölker Asiens.

Damit wurde der thematische Zusammenhang von > Eurasien< angesprochen und auch der Bezug zu Joseph Beuys’ Werkaspekt >eine innere Mongolei< aufgenommen.

Die Jurte stand drei Wochen in Kriftel und war bestückt mit drei meiner frühen Skulpturen >Früher Stapel<, >PAPS<, >Beg Meil<.

Als Gruppe symbolisieren diese Arbeiten die Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Die Jurte war täglich geöffnet und war ein Ort der Begegnung. Sie behütete die Skulpturen und war erfüllt von den Kompositionen von John Cage.

In der Jurte begegneten sich Kulturen, Religionen und diverse Kunstgattungen.

Interesse am Unbekannten, Fremdartigen, geprägt durch Respekt und Toleranz und das Finden des gemeinsamen, verbindenden Elements prägten die Atmosphäre in der Jurte.

Vernissage in/an der Jurte

Mittwoch 03.09. 2003

Vernissage in/an der Jurte

Gast: Enkhtuya Jambaldorj,
Shudrag-Solistin

Lesung >Schweigende Talbetrachtung<

Mittwoch 10.09.2003

Lesung >Schweigende Talbetrachtung<

Gast: Fredi Alberti,
„Cello Improvisationen“

Urna Chahar-Tugchi

Freitag 19.09.2003

Abschlusskonzert mit

Urna Chahar-Tugchi

„The Voice of Mongolian Grasslands“